General Info
Informationen für die Besucher der STROKE.02
Adresse der Location:
Sederanger 3 (Tucherpark) – 80538 München
Die Messe STROKE.02 ist ab Donnerstag, dem 27.05.2010 für alle Kunstinteressierten öffentlich zugänglich. Wir freuen uns über jeden, der sich die mehr als 55 internationalen Aussteller und ihre mehr als 1.000 Werke ansehen möchte.
Die Tickets für den Eintritt gibt es an der Abendkasse (oder ab Anfang Mai hier auf der Website).
Allgemeine Informationen
Hype, Trend oder Subkultur? Urban Art ist Teil unserer dynamischen Kulturentwicklung. Trotz des Popularitätsschubes der letzten Jahre wirtschaftlich jedoch noch immer nicht auf dem Niveau des klassischen Kunstmarktes.
Das wollen wir die Macher der Messe STROKE verändern und gleichfalls neue Trends setzen. Urban Art wird heute in Galerien und Museen gezeigt und in Auktionshäusern gehandelt und ist Teil einer neuen globalen Kunstbewegung ausserhalb des Establish-ments. Urban Art ist wohl die erste Kunstbewegung, deren Historie, Bedeutung und Potential in direktem Zusammenhang mit einer weltweiten Verbreitung durch die Medien und die Macher selbst existiert und stetig wächst, sie ist die wohl erste Kunstbewegung, bei der nationale Grenzen oder kulturelle Unterschiede keine Rolle mehr spielen.
Hype, trend or subculture? Urban art is part of our dynamic cultural development. Despite the increased popularity of the last year it’s economically still nowhere near the level of the classic art market.
STROKE’s organisers want to change that and at the same time set some new trends. Urban art is being shown in galleries and museums, handled by auction houses, and is part of a new global art movement taking place outside of the establishment. It is probably the first art movement whose history, relevance and potential is continuously changing, existing in direct correlation with worldwide distribution via the media and the creators themselves. It is also arguably the first art movement where national borders or cultural differences have no role to play.
Nichts destotrotz agieren immer noch ein Grossteil der Projekte und Galerien in einem eher halbprofitablen Bereich. Leidenschaft und Hingabe sind nach wie vor wichtigere Eigenschaften als betriebswirtschaftliches Rechnen und Kalkulieren. Dass hat natürlich zur Folge, das es dieser jungen Generation noch schwer fällt, sich der Dynamik und den Regeln des klassischen Kunstmarktes zu stellen. Hier sehen wir den Ansatzpunkt für STROKE.
Notwithstanding this, the majority of projects and galleries are still operating on a mostly semi-profitable basis. Passion and dedication are still more important than business plans and projections. This has naturally led to a young generation that finds it difficult to kowtow to the dynamics and rules of the classic art market, and has provided the starting point for STROKE.

Doch was ist „Urban Art“? Hier erweist sich die “Definier-Wut” mancher Feuilletonisten möglicherweise als Handicap, daher muss ein wenig erklärt werden: “Urban Art” – so wie wir sie sehen – ist kein wissenschaftlich definierter Kunstbegriff. Vielmehr addieren sich in diesem Schmelztiegel die unterschiedlichsten subkulturellen Strömungen der letzten 30 Jahre. Begriffe wie “Low Brow”, “Streetart”, “Graffiti”, “Illustration”, „Grafikdesign” oder “Comic-Kunst” verschmelzen mit klassischen Kunstvorstellungen, werden neu interpretiert und bekommen durch die Variation mit unkonventionellen Gestaltungsmitteln einen neuen Kontext.
Ein weiterer wesentlicher Aspekt ist die oft tiefgehende Querverlinkung der darstellenden Kunst mit anderen Aspekten eines modernen Lebensstils. Musik, Kunst, Design und Mode (und als logisches Resultat: die Werbung) gespeist durch die gleichen kreativen, urbanen Einflüsse gehören heute gleichwertig zum Lebensinhalt junger Generationen.
But what is “Urban Art“? This is where the “definition-frenzy” of some feuilleton writers can prove to be a handicap, so a few things need to be explained: “Urban Art” – as we see it – is no scientifically defined art term. In fact the huge variety of sub-cultural dynamics of the last 30 years in this crucible are self-replicating. Terms such as “Low Brow”, “Street Art”, “Graffiti”, “Illustration”, “Graphic Design” or “Comic Art” are fused with classic notions of art, newly interpreted, and with unconventional resources are given a whole new context.
A further integral aspect is the often deep cross-referencing of this art with other aspects of a modern lifestyle. Music, art, design and fashion (and their logical progeny: advertising) are fed by the same creative, urban influences and today belong equally and intrinsically to young peoples’ way of life.




